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23.07.10

Zwergkrallenfrösche

Von: Frank Apfel

Zwergkrallenfrösche sind maximal 4 cm große Frösche die dauerhaft unter Wasser leben (aquatil) und keine Landzone benötigen. Sie gehören zu den Amphibien und sind Lungenatmer. Im Handel sind mehrere Zwergkrallenfroschformen erhältlich. Bei den ausgewachsenen Tieren sind die Weibchen groß und kräftig, während die kleinern Männchen eher zierlich wirken. Wassertemperaturen akzeptieren sie von 20-28°C. Idealerweise hält man die Zwergkrallenfrösche in einem Artaquarium, d.h., nur Frösche, keine Fische. Hierfür würde schon ein 50 cm Aquarium für eine kleine Gruppe genügen. Möchte man sie jedoch mit Fischen vergesellschaften sollte man bedenken, dass die Zwergkrallenfrösche oftmals Probleme haben, an genügend Futter zu gelangen, da die Fische einfach schneller sind. Mann kann die Tiere entweder gezielt von Hand, oder aber mit einer speziellen Futterpinzette die Nahrung anbieten. Da sie sehr verfressen sind werden sie schnell zutraulich und nehmen das so angebotene Futter auch gerne mit einen instinktiven Schnappen an. Dieses Schnappen nach allem was sich bewegt führt in  kleinen Aquarien mit Fischen zu Problemen da der Frosch auffällige Flossen öfter mal für Nahrung hält. Es sollten also nur flotte, aber recht friedliche Arten dazugesellt werden. Zum Wohle der Frösche sollte eine Haltung mit zu großen oder aber zu ruppigen Fischarten, egal bei welcher Beckengröße, unterbleiben. Auf jeden Fall ist hier eine fundierte Beratung vom Fachmann nötig! Ein MUSS neben Trockenfutter ist auf jeden Fall Frost- oder Lebendfutter, speziell Mückenlarven und Mückenlarven Jumbo, Mysis und Krill aus dem Zoofachhandel. Bei richtiger Haltung kann es durchaus zum Ablaichen kommen. Sowohl im Gesellschaftsaquarium als auch im Artenbecken hat man jedoch kaum eine Chance Nachwuchs zu bekommen, da der Froschlaich von den Fischen und von den Fröschen als Nahrung angesehen wird. Fischt man den Laich jedoch in ein separates Becken ab,  schlüpfen –je nach Wassertemperatur- innerhalb von 1-2 Tagen winzig kleine Kaulquappen, die man mit entsprechend kleinem Futter groß ziehen kann.



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