Pfalztheater-Ensemble eröffnet Sommerspiele im vom Kaiserslauterer Architekt Klaus Meckler...
Er war Pfälzer mit Leib und Seele: Peter Jochen Degen. Fan des 1. FC Kaiserslautern, Fastnachter...
Nach Abschluss der Saison 2011/12 hat sich der 1. FC Kaiserslautern von Cheftrainer Krassimir...
3. Kaiserslauterer Festival des nacherzählten Films am 11. Juni im Pfalztheater
Hobbybäcker gesucht
Dr. Klaus Weichel: „Zusammenarbeit der Beteiligten hat reibungslos funktioniert.“
Mit dem Sommer zeigen sich die ersten Teichfische, welche durch die Erwärmung des Teichwassers die winterliche Ruhephase hinter sich lassen. Größere Aktivitäten verlangen intensivere Nahrungssuche, die wiederum auch den Vermehrungstrieb unterstützt. In dieser zeitlich jetzt kurzen Phase begehen viele Teichbesitzer die ersten Fehler, welche sich unter Umständen jahrelang mit großen Problemen mit dem Wasser fortsetzen. Sie füttern zu früh das falsche Futter! Wenn außerhalb des Teichwassers Temperaturen um die 18-20° C herrschen, wird durch die Trägheit des Teichwassers in Bezug auf die Wassertemperatur gerade einmal 10° C für die Zierfische zur Verfügung stehen. Die wechselwarmen Tiere bekommen dann bereits Futter, welches zwar für Gartenteichfische bestimmt ist, aber aufgrund seiner Inhaltsstoffe die Energie liefert, die für Wassertemperaturen um die 20° C bestimmt ist. Hier kommt es bei den Fischen zu Problemen im Verdauungstrakt, welcher durch die winterliche Ruhezeit noch gar nicht in der Lage ist hoch proteinhaltiges Futter zu verwerten. Die Folgen sind Störungen im Magen-Darmsystem, Stoffwechselstörungen und damit verbunden ausbrechende Krankheiten. Die Frühjahrsvirämie ist eine davon. Wichtig ist es zu erkennen, dass diese Krankheit ausschließlich wegen Pflegemängel des Teichwassers in Verbindung mit der Verfütterung falschen Futters zum falschen Zeitpunkt entsteht. Eine Behandlung sollte unter vorhergehender Diagnostik ausschließlich in Verbindung mit der Verbesserung der Wasserhygiene erfolgen. Hier ist eine erforderliche Sachkenntnis Grundvoraussetzung für ein Gelingen aller folgenden Maßnahmen.
Das Kaufen und damit verbunden das Einsetzen neuer Teichfische ist gerade in der frühen Jahreszeit problematisch. Erst ab Mitte/Ende Mai empfiehlt es sich, die ersten Tiere zu erwer-
ben. Besser ist es, wenn im Juni bis August und noch bis in den Herbst hinein die Tiere eingesetzt werden. Ähnlich verhält es sich auch mit den Unterwasser- und Sumpfpflanzen, wobei hier die Herkunft der Pflanzen geprüft werden sollte. Direkt aus natürlicher Teichhaltung entnommene Pflanzen können problemloser versetzt werden wie Pflanzen aus Zuchtanlagen.
Bei den Koikarpfen empfiehlt es sich spätestens Anfang Mai die vorhandene Filteranlage wieder in Betrieb zu setzen. Auch ist es sehr wichtig die Einlagerungen, welche sich in der Winterszeit im Teichwasser über die
Atmosphäre eingefunden haben mittels eines Teilwasserwechsels (ca. 1/3) zu entfernen. Der Einsatz eines Präparates (ausschließlich bereits lebende Bakterienkulturen) hilft, eine jetzt vermehrte Fütterung und damit verbunden einen größeren Stoffwechsel im Teichwasser zu beherrschen und das Entstehen der lästigen Algen zu verhindern. Diese wachsen nicht nur weil der Teich zuviel Licht abbekommt, sondern hauptsächlich deshalb, weil zu viele Stickstoffe (Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate) ins Wasser eingelagert wurden. Entfernt man diese mit der Hilfe dieser bereits nitrifizierenden Bakterien, entzieht man den
Algen die Nahrung und ohne Nahrung kann selbst diese mit sehr viel Licht nicht existieren.
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