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Die Wahl des adh-Vorstands an diesem Abend, an dem unter anderem IOC-Vizepräsident Dr. Thomas Bach und der Vorsitzende des DSJ (Deutsche Sportjugend) Ingo Weiss anwesend waren, fiel auf die Stabhochspringerin und Lehramtsstudentin (Chemie und Sport) der TU Kaiserslautern Kristina Gadschiew, sowie auf die Taekwondoka Christoph und Sebastian Lehmann von der Universität Frankfurt. „Es geht bei der Auszeichnung adh-Sportlerin und -Sportler des Jahres darum, Athleten auszuwählen, die für ihren Sport und ihre Sache einstehen“, sagte Mischa Lumme, adh-Vorstandsmitglied, bei der Preisverleihung. Kristina Gadschiew, Christoph Lehmann und Sebastian Lehmann überzeugten durch ihre starken Leistungen in Sport und Studium und werden deshalb dieser Ehrung mehr als gerecht“, ergänzte seine Amtskollegin Jetta Leena Ramcke.
2009 gelang der Stabhochspringerin vom LAZ Zweibrücken, Kristina Gadschiew, der Durchbruch: Platz Zwei bei der Deutschen Meisterschaft, Bronze bei der Sommer-Universiade und ein Ticket zu ihrer ersten Europameisterschaft, bei der sie Platz Fünf belegte. Im Juni 2009 schaffte sie mit neuer persönlicher Bestleistung die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Berlin, bei der sie mit dem zehnten Platz ihre bisherige Karriere krönte. 2010 qualifizierte sich Kristina Gadschiew für die Hallen-WM in Doha und belegte dort den siebten Platz. Im Sommer steigerte sie ihre persönliche Bestleistung auf 4,60 Meter und sicherte sie sich zum vierten Mal in Folge den Titel der Deutschen Hochschulmeisterin.
Nach der Auszeichnung sagte Kristina Gadschiew: "Der Titel ist eine große Ehre für mich und einer hohe Anerkennung meiner bisher erbrachten Leistungen. Diese Auszeichnung gibt mir auch Motivation für das nächste Jahr. Ich hoffe, dass ich an den nächsten Hochschulmeisterschaften teilnehmen kann und mich im Sommer für die Universiade qualifiziere. Meine beste Erinnerung verbinde ich mit meiner ersten Universiade 2007 in Bangkok! Es war ein unglaubliches Event und mein erster großer internationaler Erfolg, der eine große persönliche Bedeutung für mich hatte."
Auch ihr Studium absolviert Kristina Gadschiew an der TU Kaiserslautern, einer der bundesweit 91 Partnerhochschulen des Spitzensports, erfolgreich. Hierbei wird sie, wie auch weitere Spitzensportler, vom UNISPORT der TU Kaiserslautern in Kooperation mit dem adh, dem OSP Rheinland-Pfalz/Saarland und dem Studentenwerk Kaiserslautern optimal unterstützt. Durch dieses Programm ist es studentischen Spitzensportlern möglich, ihre akademische Ausbildung trotz der hohen zeitlichen Belastungen des Spitzensports weiterzuführen und erfolgreich zu beenden.
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