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Hobbybäcker gesucht
Dr. Klaus Weichel: „Zusammenarbeit der Beteiligten hat reibungslos funktioniert.“
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Bereits am Freitag hatte es aufgrund widriger Umstände eine empfindliche 56:84 Niederlage gegen die Walter Tigers Tübingen gesetzt. Am Samstag und am Sonntag zogen sich die Saarpfälzer gegen die Bundesligisten aus Ludwigsburg (78:84) und Ulm (69:77) sehr achtbar aus der Affäre.
Obwohl die Saarpfälzer nach einer „Anfahrtsodyssee" von fünf Stunden erst 30 Minuten vor Spielbeginn in der Halle eingetroffen waren, starteten Sie gut ins Spiel. Robert Oehle eröffnete das Spiel für die BRAVES offensiv mit vier Punkten. Die Walter Tigers waren zu Spielbeginn, auch in Person des Ex-BRAVE Chris Oliver, von der Dreierlinie sicher. Max Weber erzielte per Freiwurf den Viertelstand von 18:15 zu Gunsten der BRAVES.
Den Start ins zweite Viertel verschliefen die Homburger ein wenig, somit konnten die Tigers wieder mit 30:24 in Führung gehen, doch Buse, Cramer und Jamerson konnten kurz vor dem Pausentee zum 30:30 (17. Minute) ausgleichen. Bis zur Halbzeit konnten sich Branislav Ratkowitza und Co. eine knappe 36:34 Führung erobern.
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte konnten die Tigers den Vorsprung auf 40:34 ausbauen. Zwei schnelle Dreier von Markovic und Radkovica bedeuteten die zwischenzeitliche 53:40 Führung des BBL-Teams. Die BRAVES agierten nur unsicher und gaben leichte Punkte ab. Zusätzlich merkte man den Spielern deutlich an, dass die Beine immer schwerer wurden. Der Bundesligist baute seinen Vorsprung bis zur letzten Viertelpause auf 67:48 aus.
Im letzten Viertel bäumten sich die Saarpfälzer noch einmal gegen die drohende Niederlage auf. Mit einem 9:0 Lauf verkürzten Cramer & Co. auf 54:67 und zwangen Tübingens Cach Igor Perovic zu einer erneuten Auszeit. Nach dieser Auszeit vollendete Radovan Markovic mit zwei „Dreiern" einen 12:0 Lauf der Tigers und erstickte so alle BRAVES Hoffnungen im Keim. In der Folgezeit wechselte Coach Josipovic noch einmal munter durch und die Tigers brachten das Spiel letztendlich souverän mit 84:56 nach Hause.
Es spielten: Lowery 9, Buse 9, Wodny 1, Danjanovic 3, Mbassa 4, Oehle 9, Cramer 4, Weber 7, Jamerson 9, Tarver 3, Cardenas 0.
Bereits am Samstag zeigten sich die BRAVES von einer völlig anderen Seite. Im zweiten Vergleich mit der BEKO-BBL mussten sich Nenad Josipovic und seine Mannschaft am Samstag der EnBW Ludwigsburg nur knapp mit 78:84 geschlagen geben.
Die ersten Spielminuten gehörten Homburgern. Man konnte den Spielern förmlich anmerken, dass sie das Spiel vom Vortag vergessen machen wollten. Durch aggressive Verteidigung und sichere Kombinationen in der Offensive konnte ein schneller 16:8 Vorsprung herausgespielt werden. Nach einer Auszeit von Ludwigsburgs Coach Markus Jochum kamen Greene und Co. jedoch besser ins Spiel. Neu-Center John Bowler besorgte per Distanzwurf das 20:21 zugunsten seines Teams zur ersten Viertelpause.
Im zweiten Spielabschnitt sahen die zahlreichen Zuschauer einen offenen Schlagabtausch. Der Bundesligist konnte mit der Schlussirene Michael Buses erfolgreichen Dreier zur 40:39 kontern und eine hauchdünne 42:40 Führung zur Halbzeit herausspielen.
Nach der Halbzeitpause waren zunächst die BRAVES am Drücker. Die Saar-Pfälzer konnten nach zwei Minuten mit 50:48 in Führung gehen und gaben diese bis zum Ende des dritten Viertels (64:61) nicht mehr ab. Fünf Minuten vor Spielende gingen die Ludwigsburger durch ihren Topscorer Jerry Greene mit 72:74 in Führung. Diese leichte Führung ließ sich der Bundesligist nicht mehr nehmen und brachten das Spiel mit 78:84 nach Hause.
Es spielten: Lowery 11, Buse 10, Wodny, Damjanovic 9, Mbassa, Buntic, Oehle 14, Cramer 10, Weber 6, Jamerson 10, Tarver 6, Cardenas.
Auch im Spiel um Platz drei am Sonntag gegen ratiopharm Ulm zeigten die BRAVES keine Anzeichen von Müdigkeit. Bis in die Schlussphase der intensiv geführten Partie hatten die Homburger die Chance als Sieger vom Platz zu gehen (69:73/38. Minute). In einer unnötig hektischen Schlussphase, die keine der beiden Mannschaften zu verantworten hatten, sicherten sich die Schwaben mit vier (von 41! insgesamt zugesprochenen) Freiwürfen einen 77:69 Erfolg.
„Wir hatten drei Spiele in drei Tagen, das war hart für meine Mannschaft. Im Spiel am Freitag haben wir trotz widriger Umstände eine gute erste Halbzeit gespielt und bei den Spielen am Samstag und am Sonntag waren jeweils bis kurz vor Schluss auf Augenhöhe mit BBL-Teams", resümierte Trainer Nenad Josipovic am Sonntagabend, der sein Team in der Defensive stabil, jedoch in der Offensive noch mit Luft nach oben sah.
Es spielten: Lowery 12, Buse 9, Wodny, Damjanovic, Mbassa 2, Buntic, Oehle 1, Cramer 9, Weber 4, Jamerson 12, Tarver 11, Cardenas.
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