Dr. Klaus Weichel: „Zusammenarbeit der Beteiligten hat reibungslos funktioniert.“
Weitere Informationen erfolgen in Kürze
Keine Gefahr für Bevölkerung: Evakuierungsarbeiten am Donnerstag, 17. Mai
Vielfältiges Programm im Theodor-Zink-Museum | Wadgasserhof
Tolle Angebote und reduzierte Preise am 16. Mai auf dem Messeplatz
Premiere von "Tannöd" am Pfalztheater
„Man war seitens der Organisatoren wohl sehr angetan vom Engagement der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger im vergangenen Jahr“, erklärt Peter Kiefer die Zusage des Klima- Bündnisses, den bundesweiten Start nach Kaiserslautern zu vergeben. „Die Lautrer haben in ihrer ersten Aktion im letzten Jahr einfach deutlich auf sich aufmerksam gemacht. Aus dem Stand heraus einen vierten Platz zu erreichen, ist auffallend und hat dazu geführt, dass das Klimabündnis als Organisator und Veranstalter auf uns aufmerksam wurde, und uns so die Ehre erweist, den bundesweiten Start dieser großartigen Aktion in Kaiserslautern zu begehen.“
Der Erfolg 2009
2009 traten neben Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel, Umweltdezernent Peter Kiefer sowie sieben Stadtratsmitgliedern als Teamkapitäne 275 Bürgerinnen und Bürger als Teammitglieder für den Klimaschutz in die Pedale. In 21 Tagen legten sie zusammen 74.413 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und ersparten der Umwelt– im Vergleich zum Autofahren - 10.716 Tonnen Kohlendioxid. Mit diesem Ergebnis belegte die Stadt Kaiserslautern unter den 35 Teilnehmerstädten einen hervorragenden vierten Platz. Auch in der Kategorie der durchschnittlich pro Teilnehmer zurückgelegten Kilometer wurde die Stadt mit 271 Kilometern pro Teilnehmer Vierter. „Mit diesem Ergebnis konnten wir bei dieser bundesweiten Aktion sogar die bayerische Metropole München hinter uns lassen“, freute sich Umweltdezernent Peter Kiefer. Auch Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel wertete die Aktion als vollen Erfolg. „Von einer solchen Platzierung wagten wir am Anfang nicht zu träumen, denn laut statistischer Zahlen liegt der Anteil des Radverkehrs in Kaiserslautern lediglich bei 2,5 Prozent und damit weit unter dem Bundesdurchschnitt (zehn Prozent) und anderen Städten. Es hat sich gezeigt, dass das Radfahren in Kaiserslautern ein großes Potential hat.“
Oberbürgermeister und Umweltdezernent rufen zur Teilnahme auf
„Wir wünschen uns, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in die Pedale treten und reichlich Fahrradkilometer sammeln“, forder Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel und der Beigeordnete und Umweltdezernent Peter Kiefer die Bürgerinnen und Büger auf, sich am bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln“ zu beteiligen. „Ziel des Wettbewerbs ist es, für den Klimaschutz das Image des Fahrrads als „Null-Emissions-Fahrzeug“ zu stärken“, informiert der Umweltdezernent. Außerdem soll Themen wie die Fahrradnutzung und -planung in der Öffentlichkeit und in den kommunalen Parlamenten gefördert werden Peter Kiefer betont, dass es au in Kaiserslautern dringend erforderlich sei, Werbung für das Fahrrad als Verkehrsmittel zu machen. Insgesamt werden bei uns nur 2,5 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt Dabei sind etwa ein Drittel alle Wege, für die das Auto benutz wird, kürzer als drei Kilometer „Eine ideale Entfernung zum Rad fahren“, so Peter Kiefer, de neben Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel und verschiedenen Mitgliedern des Stadtrates einer der Team-Kapitäne beim „Stadtradeln“ sein wird.
Verbesserungen für Radfahrer
„Um die allgemeinen Verkehrsbedingungen für die Lautrer Radfahrer zu verbessern, haben wir einen Arbeitskreis gegründet, der versucht, auszuloten, was alles notwendig und machbar ist, um den Radverkehr in der Stadt attraktiver zu machen“, sagt Peter Kiefer. „Dazu gehören Investitionsmaßnahmen wie zum Beispiel die Weiterführung des Radweges von Hochspeyer kommend zur Innenstadt und die Schaffung von weiteren Stellplätzen für Fahrräder in der Innenstadt, was teilweise schon realisiert wurde. Da verhandeln wir zurzeit auch noch mit der Bundesbahn, ob man am Südausgang des Bahnhofes noch mehr Abstellmöglichkeiten schaffen kann. Daneben haben wir schon Teile der Fußgängerzone für den Radverkehr geöffnet; dort wo es mit den Fußgängerwegen verträglich ist.“ Auch das Erstellen eines Radverkehrsplanes oder Stadtradplanes damit die Wege, die Radfahrer benutzen können, gehört zu den Maßnahmen, um diese Wege überhaupt den Bürgerinnen und Bürger bekannt zu machen. „Das halte ich für eine ganz wesentliche Aktion“, sagt der Umweltdezernent, „denn viele Radfahrer orientieren sich immer noch an den Hauptrouten durch die Stadt obwohl es bessere und zum Teil auch kürzere Wege gibt.“
Anmelden und los geht´s
Vom 10. bis 30 Juni 2010 sollen alle Bürgerinnen und Bürger und die Mitglieder des Stadtrates in mehreren Teams innerhalb von drei Wochen möglichst viele Kilometer berufl ich und privat mit dem Rad zurücklegen und damit Werbung für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel machen. Im Gegensatz zum Vorjahr, als nur Stadtratsmitglieder als Teamkapitäne fungierten, kann nun jeder ein eigenes Team gründen und Radkilometer sammeln. „Treten Sie für den Klimaschutz in die Pedale und lassen Sie uns das sensationelle Ergebnis vom letzten Jahr noch übertreffen“, appelliert Peter Kiefer. „Als Ziel haben wir uns dieses Jahr 100.000 Kilometer gesetzt, dafür brauchen wir jede Radlerin und jeden Radler“, motiviert der Umweltdezernent. Bundesweit geht die Aktion bis 15. Oktober 2010, bisher sind 21 Städte angemeldet. Den engagiertesten Radfahrerinnen und Radfahrern, Teams und Städten winken Auszeichnungen und Preise, die am 25. August im Stiftskeller unter den Teilnehmern verlost werden.
Aktionen und Veranstaltungen
Der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Kaiserslautern, Christian Ruhland, und Bernd Köppe, Vorsitzender des Kreisverbandes ADFC Kaiserslautern, weisen in diesem Zusammenhang auf das umfangreiche Veranstaltungsprogramm im Rahmen der Aktion hin. Von Sonntagstouren, über Feierabend- und Familientouren bis hin zu Rennradtouren sind zahlreiche gemeinsame Fahrradausflüge geplant, bei denen Kilometer gesammelt werden können. Diese Kilometer können dann im Internet-Tagebuch der Gruppe eingetragen werden. Die Gruppe mit den meisten Kilometern wird am Ende des Aktionszeitraums bei einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung prämiert. Wer kein eigenes Fahrrad habe, sich aber an der Aktion beteiligen möchte, könne sich ein Fahrrad beim städtischen Projekt Velo in der Vogelwoogstraße ausleihen, informierte Ruhland. Auch Kilometerzähler werden von der Stadt verliehen. Diese können Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Umweltberatung des städtischen Umweltreferats unter Telefon 0631 365 2278 erhalten. Hier hilft man auch gerne bei der Anmeldung im Internet oder beim Aktualisieren der Kilometer.
Offizieller Start
Am Eröffnungstag, 10. Juni, um 16 Uhr, können alle beteiligte Radlerinnen und Radler für ihre Teams bereits erste Kilometer sammeln. Alle Touren enden mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung in der städtischen Kleingartenanlage Licht-Luft. Angeboten werden drei Touren: Familien-Tour (20 Kilometer): Rathausvorplatz - Schönstraße - Gartenschau - Gallapmühler Straße - Eselsbachtal - Eselfürth - stadteinwärts - bis Donnersbergstraße - Gabelsbergerstraße - An der Emilsruhe - Mannheimer Straße - Daniel-Häberle- Straße -Ebertstraße Am Warmfreibad
Fitness-Tour (30 Kilometer): Rathausvorplatz – Burgstraße – Schoenstraße – Gartenschau – Dammmühle – Freibad Waschmühle – Eselsbachtal – Radweg zum Kletterkarten – Anfang von Enkenbach-Alsenborn – Rätselhafte Zeitzeichen – Bereitschaftspolizei – Überquerung A 6 – Blücherschanze – Hochspeyerer Stich – Totenköpfchen – Eichengrund – Beilsteinschule – Entersweilerstraße
Rennrad-Tour (70 Kilometer): Rathausvorplatz - Schönstraße - Lauterstraße - Otterbach - Otterberg - Höringen - Gehrweiler - Gundersweiler Rockenhausen - Marienthal - Dannenfels - Steinbach - Börrstadt - Sippersfeld - Neuhemsbach - Enkenbach-Alsenborn - Eselsfürth - Ludwigshafener Straße – Salingstraße Weitere Infos gibt es unter www.stadtradeln.de. Hier können Sie sich auch fürs Stadtradeln und den Online-Radelkalender registrieren.
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