Dr. Klaus Weichel: „Zusammenarbeit der Beteiligten hat reibungslos funktioniert.“
Weitere Informationen erfolgen in Kürze
Keine Gefahr für Bevölkerung: Evakuierungsarbeiten am Donnerstag, 17. Mai
Vielfältiges Programm im Theodor-Zink-Museum | Wadgasserhof
Tolle Angebote und reduzierte Preise am 16. Mai auf dem Messeplatz
Premiere von "Tannöd" am Pfalztheater

Schlussapplaus

Regisseur Urs Häberli (re.) und Ballettdirektor Stefano Giannetti (li.)

v.l. OJ Lynch, Astrid Vosberg, Andy Kuntz, Julia Steingaß und Alexander Franzen

Kinderchor

Andy Kuntz

Günter Werno

OJ Lynch, Astrid Vosberg und Heinz Christmann (Videos)

Andreas Lill (Vanden Plas), OJ Lynch und Andy Kuntz

Kinderchor

Ensemble bei der Premierenfeier

Daniel Hohlbein (vorne)

Riccardo Marchiori (Tänzer, li.) und OJ Lynch

Intendant Johannes Reitmeier (li.) und Urs Häberli

Premierenfeier

© Hans-Jürgen Brehm-Seufert für PT

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© Hans-Jürgen Brehm-Seufert für PT

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Am vergangenen Samstag (21.1.2012) war es endlich soweit: voller Spannung erwartet, präsentierte das Pfalztheater Kaiserslautern die Rockoper „Die Chronik der Unsterblichen –Blutnacht“. Zum Teil stehende Ovationen und lange anhaltender Applaus belohnten die Akteure für eine anstrengende Vorarbeit, um erstmalig ein Buch des Erfolgsautors Wolfgang Hohlbein auf eine Bühne zu bringen.
Die Rockoper (komponiert von Stephan Lill, Andy Kuntz und Günter Werno), live gespielt von der Band „Vanden Plas“, basiert auf Figuren und Motiven aus dem Romanzyklus „Die Chronik der Unsterblichen“, die unter dem Titel „Blutnacht“ zu einer neuen Geschichte zusammengefasst wurden. Insofern muss man als Zuschauer auch keinen der zwölf Vorgängerbände gelesen haben, um der Geschichte folgen zu können.
Die Hauptfigur im Stück ist Andrej Delãny (Andy Kuntz), ein Unsterblicher. Nur eines kann ihm gefährlich werden: das Schwert Odins. Wird ein Unsterblicher durch dieses verletzt, hat er nur zwei Möglichkeiten: entweder er entscheidet sich für das Menschsein oder er steigt auf zur Gottheit. Und genau das ist der Beginn der Geschichte: Andrej Delãny wird im Kampf vom schwarzen Ritter (Manuel Lothschütz) durch das Schwert verletzt… Und ab jetzt kämpfen die Götter um ihn. Die eine, Meruhe (Astrid Vosberg) will ihn unbedingt an ihrer Seite haben und lockt mit allen möglichen Versprechungen. Ihr „Wettgegner“ Loki (Alexander Franzen/Randy Diamond) versucht dies mit allen Mitteln zu verhindern und will Andrej Delãny deshalb dazu bringen, Mensch zu werden. Dieser begibt sich nun auf eine Reise durch Raum und Zeit – unterstützt von seinem langjährigen Wegbegleiter Abu Dun (OJ Lynch) und versehen mit der Kraft seiner einzigen Liebe Maria (Julia Steingaß/Adrienn Čunka). Kann er seine Aufgabe erfüllen und die Kinder von London (Kinderchor) von ihrem uralten Bannspruch befreien? Kann er Maria aus den Händen der blutgierigen Gräfin Barthory (Geertje Nissen) retten? Gibt ihm Graf Dracul (Maciej Salamon/Randy Diamond) das lebenserhaltende Elexier? Wen hält der verrückte Dr. Scalsi (Alexis Wagner) im Narrenturm gefangen und wer ist dieser Irre überhaupt…
Am Ende sind alle Fragen beantwortet und das Publikum hat ein imposantes und stimmgewaltiges Rockspektakel erlebt, eindrucksvoll in Szene gesetzt von Regisseur Urs Häberli, unterstützt durch das Bühnenbild von Michael D. Zimmermann, umgesetzt mit vier Elementen eines Turmes - beeindruckend, aber nicht überfrachtet, lässt es genügend Freiraum für alle Akteure auf der Bühne inklusive Stefano Giannettis Ballettensemble, Statisten, Chor und Extrachor.
Zur Musik sei abschließend noch gesagt: Wo Vanden Plas drauf steht, ist auch Vanden Plas zu hören, ABER: neue, wunderschöne Melodien ergänzen den typischen Metall-Sound. Und so sind hier und da auch mal leise Töne zu hören…
Ausführliche Interviews (erschienen in der November-Ausgabe 2011 und Januar-Ausgabe 2012 des INSiDER:
Interview Wolfgang Hohlbein: http://www.magazin-insider.de/musik-kultur/theater-bands/datum/2012/01/23/interview-mit-daniel-hohlbein/
Interview Urs Häberli:http://www.magazin-insider.de/musik-kultur/theater-bands/datum/2012/01/23/interview-mit-urs-haeberli/
Weitere Informationen und Karten unter http://www.pfalztheater.de/spielplan/musiktheater/die-chronik-der-unsterblichen-blutnacht
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