Dr. Klaus Weichel: „Zusammenarbeit der Beteiligten hat reibungslos funktioniert.“
Weitere Informationen erfolgen in Kürze
Keine Gefahr für Bevölkerung: Evakuierungsarbeiten am Donnerstag, 17. Mai
Vielfältiges Programm im Theodor-Zink-Museum | Wadgasserhof
Tolle Angebote und reduzierte Preise am 16. Mai auf dem Messeplatz
Premiere von "Tannöd" am Pfalztheater
Viermal musste der Vorhang zum Applaus gestern Abend wieder aufgehen. Das Publikum war begeistert vom Ballett und der Musik "Carmina burana" und spendete minutenlangen Beifall für die Akteure auf der Bühne.
Ballettdirektor Stefano Giannetti hat eine getanzte Version mit szenischer Einbeziehung der Gesangssolisten für die Bühne erarbeitet - und mit auf der Bühne ist das komplette Pfalztheaterorchester, dirigiert von Roger Bogasch, und der Chor. Bis auf den Tisch, an dem die Fürsten sitzen, gibt es kein Bühnenbild. "Einfach und direkt soll die Aufführung sein", so der Ballettchef - und so sind auch seine Tänzerinnen und Tänzer ganz einfach nur in weiße Trikots gekleidet. Umso beeindruckender das, was man dann sieht und hört. Das Ballettensemble zeigte eine atemberaubende Leistung mit klassischen, modernen und zum Teil auch artistischen Bewegungen - und dies, obwohl sie noch am Nachmittag den Ausfall einer Ballerina kompensieren und umstellen mussten. Respekt, was das Ensemble dann am Abend zeigte. Eine wundervolle Idee, die realen Fürsten und damit die Gesangssolisten (Susanne Pemmerl, Peter Floch und Daniel Böhm, der ebenfalls trotz schwerer Erkrankung die Premiere ermöglichte) mit ihren Wünschen und Sehnsüchten als tanzende Schatten (Flavia Samper, Chris Kobusch und Salvatore Nicolosi) agieren zu lassen.„Carmina Burana“ ist wohl das bekannteste Werk von Orff - so auf die Bühne gebracht, kann man die rhythmische Musik mit ganz anderen Augen sehen.
Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt bedanke sich auf der anschließenden Premierenfeier bei Stefano Giannetti: "Sie sind für mich der Maestro des Ballets! Was Sie hier auf der Bühne zeigen, ist phantastisch und ich bin froh, dass Sie nicht an der Mailänder Scala arbeiten, sondern hier für uns in Kaiserslautern solche wundervollen Dinge kreieren."
Da die "Carmina" nur rund eine Stunde dauert, wird das Stück meist in Kombination mit einem anderen Orff-Stück aufgeführt. So auch in Kaiserslautern. Johannes Reitmeier hat dafür eine selten aufgeführte „bairische Komödie“ ausgewählt. "Astutuli" handelt von „ziemlich Schlauen, die sich für besonders klug halten“ und von einem Gaukler so an der Nase herum geführt werden, dass sie am Ende alle in Unterwäsche auf der Bühne stehen, um das „kokanische Gewand“ anzuprobieren... Das Stück wird nur von einem kleinen Orchester begleitet, Chor und Solisten sprechen rhythmisch. Trotz der pfälzischen Untertitelung ist es manchmal nur schwer zu verstehen, für manchen Zuschauer ist das ganze Stück zu grotesk, aber als kurzweiliger Spaß vor dem "Hauptgang" serviert, durchaus eine genießbare "Vorspeise". Dafür sorgt so manch überraschender Akteur, der sonst nur hinter der Bühne agiert, darunter Schauspiel-Talent Thomas Dörfler oder Johannes Reitmeier selbst. Mit dabei ist auch der Vorsitzende der Freunde des Pfalztheaters, Michael Krauss, der zum ersten Mal auf der Bühne stand, seine Sache aber bravourös meisterte und dem gesamten Team auf der Premierenfeier eine Brotzeit mit Leberkäs spendierte.
aktuelle News aus Kaiserslautern
News vom 1. FCK oder Bilder vom FCK Aufstieg
oder zu Bernd Barths Fotoblog
Neues vom Pfalztheater und der Musikszene Kaiserslautern
das Kinoprogramm Kaiserslauern
Pfälzer Spezialitäten und andere Leckereien
Ausflugsziele Pfalz
Reisetipps in die ganze Welt
Schöner Wohnen in Ihrem Zuhause
Rund ums Haus
Modetipps
Kosmetik
Frisurenmode und Tipps für Ihr Haar
Model des Monats
Gesundheitstipps und vieles über Zahngesundheit
News Sportvereine Kaiserslautern und 10.000 Schritte Aktion
Tipps für Ihr Auto
Tipps für Ihr Haustier
Kolumne Kummer Carsten
Heftdownload INSiDER
Mediadaten INSiDER
oder zurück zur Startseite