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02.09.10

Hausnotruf als Alternative

 

Leider passiert es immer wieder, dass allein lebende Menschen in ihrer Wohnung ohne Hilfe bleiben, weil sie sich nach einem Unfall oder in einer Notlage nicht rechtzeitig bemerkbar machen können. Schon ein scheinbar harmloser Sturz kann bei älteren Menschen unter Umständen schwere Folgeschäden auslösen, wenn nicht schnelle Hilfe gewährt werden kann.

In Deutschland sterben jährlich über 100.000 Menschen, nur weil die Ersthilfe zu spät erfolgt. Allein in einer mittelgroßen Stadt wie Kaiserslautern gibt es jedes Jahr mehrere Tausend Rettungseinsätze. Den größten Anteil bilden dabei unerwartete Notfälle wie Herzinfarkt, Kreislaufkollaps, Krampfanfälle und Unterzuckerung (Diabetes).

Die wesentlichsten Anhaltspunkte, wann ein Hausnotruf-anschluss sinnvoll sein kann sind z.B.:

- Gehbehinderung
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Schwächeanfälle
- Genesungsphasen nach operativen Eingriffen
- Chronische Krankheiten, wie z.B. Diabetes, Epilepsie und Hämophilie oder einfach nur der Wusch nach mehr Sicherheit für Alleinlebende

Man kann davon ausgehen, dass im Falle einer Ohnmacht, die in vielen Fällen die Ursache oder die Folge eines Sturzes ist, schwere gesundheitliche Störungen (wie z.B. Lähmungen, etc.) folgen, sollte eine schnelle Hilfeleistung ausbleiben.

Ein erhöhtes Sturzrisiko besteht also nicht nur durch Tätigkeiten im häuslichen Bereich, sondern vor allem auch für Personen, die unter chronischen Krankheiten leiden. Damit sich Menschen in ihrer gewohnten Umgebung sicher und geborgen fühlen können, wurde das Hausnotruf- und Servicesystem, entwickelt.

Eine Feststation, die leicht über den bestehenden Telefonanschluß zu installieren ist, und ein dazugehörige Funksender bilden die Basis des Hausnotruf- und Servicesystem.

Ein Knopfdruck auf den Funksender genügt und sofort wird eine Verbindung zur angeschlossenen Servicezentrale des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) hergestellt. Eine Freisprecheinrichtung am Gerät ermöglicht es, auch dann bequem mit der Zentrale zu sprechen, wenn man sich nicht in unmittelbarer Nähe zur Basisstation befindet.

In der ASB-Servicezentrale sind alle Daten des Teilnehmers selbst, seiner Angehörigen und des Hausarztes hinterlegt, sowie weitere Informationen über Krankheiten bzw. andere Besonderheiten. Dadurch kann umgehend Hilfe organisiert oder gestartet werden.

Je nach Vereinbarung und Leistungsumfang verwahrt der ASB natürlich auch Zugangsschlüssel zur Wohnung, damit im Notfall auch sofortige Hilfe Vorort gewährleistet werden kann.

In der Kombination von Hausnotruf und häuslicher Pflege kann diese Einrichtung eine echte Alternative zu einem Platz im Wohn- oder Pflegeheim darstellen und ist nicht nur aus Kostengründen eine überlegenswerte Lösung!

Ausführliche Auskunft über den Leistungsumfang, die monatlichen Gebühren sowie die Einrichtungskosten erteilt der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) unter 0631/37127-18.





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