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Nach Abschluss der Saison 2011/12 hat sich der 1. FC Kaiserslautern von Cheftrainer Krassimir...
3. Kaiserslauterer Festival des nacherzählten Films am 11. Juni im Pfalztheater
Hobbybäcker gesucht
Dr. Klaus Weichel: „Zusammenarbeit der Beteiligten hat reibungslos funktioniert.“
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Vor 100 Jahren waren Menschen über 70 Greise denen man Ihr Alter auch ansah. Heute ist man mit 70 Jahren Aktiv und möchte möglichst lange fit, vital und leistungsfähig bleiben. Alt werden alleine ist nicht mehr genug. Der Maßstab heute ist der Erhalt von Lebensqualität und Lebensfreude.
Eine gesundheitsbewusste Lebensführung kann dazu beitragen, die Vitalität zu erhalten und die Alterungsvorgänge zu verzögern. Hierbei spielt eine gesunde und ausgewogene Ernährung die zentrale Rolle.
Entgegen landläufiger Meinungen geht der Alterungsprozess an sich nicht automatisch mit vielerlei Erkrankungen einher. Es ist vielmehr so, dass sich jahrelange Verstöße gegen eine gesund erhaltende Lebens- und Ernährungsweise erst im Alter bemerkbar machen und rächen. Aber so wie es nie zu spät ist mit dem Rauchen aufzuhören ist auch die Umstellung auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung immer richtig und nie zu spät.
Der Spruch:“man ist so alt wie man sich fühlt“, ist gar nicht so abwegig. Es gibt keine eindeutige Definition, ab wann ein Mensch als „alt“ zu bezeichnen ist. Im Allgemeinen gehört man ab dem 65. Lebensjahr zur älteren Generation. Die Ernährungssituation älterer Menschen ist, ebenso wie die körperliche Fitness, sehr unterschiedlich. Meist ist die Ernährungsweise „jüngerer“ Senioren durchaus zufrieden stellend. Bei Hochbetagten dagegen, findet man häufig körperliche und psychosoziale Veränderungen vor, die den Ernährungszustand wesentlich verschlechtern können.
Folgende Punkte erschweren eine gesunde Ernährung:
- Appetitverlust, dadurch nur sehr unregelmäßige und unzureichende Ernährung.
- Medikamente können Nährstoffe blockieren oder auch generell zu Appetithemmung führen
- Geschmacksveränderung führt zu überhöhten Einsatz von Zucker und Salz und somit zu Bluthochdruck und Diabetis
- Bewegungseinschränkung erschweren das Einkaufen und das Zubereiten
- Nährstoffe werden schlechter aufgenommen
- Die allgemeine Lebenssituation, Tod des Partners, Einsamkeit usw. können zu depressiven Verstimmungen führen, die sich negativ auf das Ernährungs-verhalten auswirkt
- Demenz, Vergesslichkeit etc. können zu einer schlechten Ernährung führen.
- Falsche Ernährungsgewohnheiten sind im Alter nur schwer zu revidieren..
All diese oben aufgeführten altersbedingten Faktoren verdeutlichen, dass Fehlernährung und Mangelerscheinungen bei älteren Menschen relativ weit verbreitet sind.
Besonders häufig werden folgende Diagnosen bei der Untersuchung von Senioren gestellt:
Untergewicht: Einhergehend mit Müdigkeit, Apathie, Schwäche, Lustlosigkeit, einer allmählichen Verschlechterung des Allgemeinzustands. Fatalerweise wird dieser Zustand nicht als Folge einer mangelnden Ernährung erkannt, sondern als Altersschwäche missverstanden. Dementsprechend gering sind die Bemühungen, die Ursachen zu beheben. Dies trifft besonders bei betagten Senioren zu.
Übergewicht: Der Risikofaktor Nummer 1 für lebensbedrohliche Herz-Gefäß-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Krebs. Bestehende Erkrankungen können durch Übergewicht deutlich negativ beeinflusst werden. Dies betrifft vor allem jüngere Senioren.
Vitaminmangelzustände:
Besonders oft findet man ein Unterversorgung mit den
Vitaminen B1, B2, B6, Niazin, Folsäure, D, C und B12 vor.
Mineralstoffmängel: Dies gilt besonders für Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen und Jod.
Oberstes Ziel einer gesunden Ernährung im Alter ist, das Wohlbefinden sowie die Vitalität zu steigern, die Lebensqualität zu erhöhen und die Pflegebedürftigkeit zu verhindern bzw. hinauszuzögern.
Dabei sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:
Ältere Menschen bedürfen nicht generell einer Schonkost. Die individuelle Verträglichkeit von Nahrungsmitteln, Speisen und Zubereitungsarten muss unbedingt beachtet werden! Sofern keine Erkrankungen vorliegen, die besondere Ernährungsmaßnahmen erfordern, sollte eine angemessene Ernährung für Senioren folgende Punkte erfüllen:
Die Speisen sollten gut verträglich sein und gut schmecken. Die Kost sollte Organfunktionen sowie Verdauung fördern und eingeschränkte Funktionen berücksichtigen. Der geringere Energiebedarf bei beinahe gleich bleibendem Vitalstoffbedarf sollte beachtet werden. Alle lebensnotwendigen Vitamine und Nährstoffe sollten in ausreichenden Mengen vorhanden sein.
Da der Kalorienbedarf im Alter durch einen verringerten Grundumsatz sowie durch weniger Bewegung verringert ist, doch der Vitamin-, Mineralstoffbedarf sowie der Bedarf an anderen Vitalstoffen beinahe dem eines gesunden Erwachsenen entspricht, ist es für ältere Menschen besonders wichtig, vitalstoffreiche Lebensmittel zu verzehren. Das sind Lebensmittel, die bezogen auf ihren Kaloriengehalt viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Ballaststoffe usw. enthalten. Wiegen Sie sich regelmäßig. Bestehendes Übergewicht sollte abgebaut, Untergewicht aufgebaut werden.
Wenn man alleine lebt sind alle diese Vorgaben noch schwerer um zusetzen wie für einen jungen gesunden Menschen der ein intaktes und aktives soziales Umfeld hat. Hier gibt es jedoch die unterschiedlichsten Anbieter die sich auf die Versorgung von Senioren spezialisiert haben. Insbesondere Anbieter die Erfahrung in der Versorgung älterer Mitmenschen haben können mit Fachwissen auf die speziellen Anforderungen eingehen. Pünktlich, zuverlässig dabei ausgewogen und lecker werden die Mahlzeiten angeliefert. So wird eine gesunde Ernährung einfach und erschwinglich. Wenn dann noch der Wille zu etwas Bewegung , je nach den körperlichen Möglichkeiten, da ist stehen die Chancen für ein vitales und aktives Leben im
Alter gar nicht so schlecht.
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