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Weitere Informationen erfolgen in Kürze
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MPU ein „Muss"
Sie alle müssen an einer MPU (medizinisch-psychologischen Untersuchung) teilnehmen, um ihren Führerschein wieder zu erlangen. Nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen mussten im Jahr 2008, 104.325 Autofahrer in Deutschland zur MPU, Hauptursache war mit 61% die Alkoholauffälligkeit. Während die Gesamtzahl der entzogenen Fahrerlaubnisse im diesem Jahr um etwa 6,4 % gesunken ist, kristallisiert sich ein klares Anwachsen von Drogenauffälligen am Steuer heraus. So hat sich die Zahl der Unfälle unter Drogen¬einfluss innerhalb der letzten acht Jahre mehr als verdoppelt. Die Zahl der auffälligen Fahrer unter Medikamenten- und Drogeneinfluss nahm um fast 8 % zu und machte im vergangenen Jahr bereits 17% aller MPUs aus.
Folgen des Führerscheinverlusts
Für die meisten Betroffenen sind diese „sachlichen" Folgen längst nicht so schlimm wie die persönlichen Probleme, die sie durch den Verlust des Führerscheins bekommen. Denn in der modernen Gesellschaft sind Mobilität und damit auch der Führerschein¬besitz zur Selbstverständlichkeit geworden. Die Einschränkung der „Bewegungsfreiheit" und der Flexibilität führt nicht nur zu organisatorischen Engpässen, sondern auch zu psychischen Problemen. Schuldgefühle, Frustration, Streit in der Familie und soziale Isolation sind da keine Seltenheit.
Keine Angst vor der MPU
Mögliche Gründe für einen Führerscheinentzug
• Eine Trunkenheitsfahrt mit mehr als 1,6 Promille • Mehrere Trunkenheitsfahrten• Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Drogen. • 18 Punkte und mehr in Flensburg (z. B. durch Rasen)• Kombination aus Trunkenheitsfahrt und zu vielen Punkten• Strafrechtliche Auffälligkeiten (Aggressivität, Fahrerflucht)• Körperliche/psychische Erkrankungen/BehinderungenDer Weg aus dieser „verfahrenen" Situation erscheint auf den ersten Blick schwer, zumal die Medizinisch-Psychologische Untersuchung hauptsächlich als „Idiotentest" bekannt ist und viel darum spekuliert wird. Bei vielen Kandidaten macht sich deshalb im Vorfeld der Prüfung Angst breit – meist ohne Grund. Denn die MPU ist kein „Psycho-" oder „Intelligenztest", wie viele glauben, sondern eine neutrale „Begutachtung der Fahreignung" durch eine von der Bundesanstalt für Straßenwesen akkreditierten Stelle. Experten vor Ort, wie z. b. die Impuls GmbH, geben auf kostenlosen Informationsabenden und in persönlichen Beratungsgesprächen wichtige Tipps zur Vorbereitung auf die MPU. Wer sich also in der Zeit ohne Führerschein gründlich informiert und vorbereitet, hat gute Chancen, nach der Sperrfrist schnell wieder hinter dem Steuer zu sitzen.Hinter diesen Zahlen verbergen sich teilweise dramatische Schicksale. Denn viele Menschen, die beruflich oder privat auf das Auto angewiesen sind, werden durch den Führerschein¬verlust „aus der Bahn geworfen". Im schlimmsten Fall drohen sogar der Verlust des Ausbildungs- oder des Arbeitsplatzes, etwa dann, wenn der Betroffene in einem Transportunternehmen oder im Außendienst tätig ist. Hinzu kommen die finanziellen Probleme, denn neben den Gebühren für das Straßen¬verkehrsamt und die MPU können zusätzlich auch noch Gerichts-, Versicherungs- oder Reparaturkosten anstehen.
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